Das ganze Leben ist ein …

Nein, nicht “Quiz”. Aber die Kandidaten sind wir, ist ja klar.

Vielleicht statt Quiz eher Spiel. Und dann passt die neue Erfindung von Marc Owens ziemlich gut.

Da überlegen Spiele-Entwickler seit Jahren, wie man die Realität noch besser nachbilden könnte, und Owens dreht den Spieß um: Mit seiner Avatar-Machine.

Avatar Machine is a system which replicates the aesthetics and visuals of third person gaming, allowing the user to view themselves as a virtual character in real space via a head mounted interface.

Wie sowas aussieht? Phantastisch! Da! Bild klicken, YouTube-Video ansehen, genießen.

Avatar Machine

Und das klingt doch noch besser:

The system potentially allows for a diminished sense of social responsibility, and could lead the user to demonstrate behaviors normally reserved for the gaming environment.

Richtig so! Schluss mit Schüchternheit oder gesellschaftlichen Normen! Jeden potentiellen Kontakt auf der Straße nutzen, man weiß ja nie, ob dieser nicht das Master-Schwert oder einen grandiosen Heilungsring mit sich trägt…

[via madvertising]

* von Björn Hasse um 09:08, abgelegt unter Entspannung, Technikdingens

* 44 Kommentare

Werbung ist gut. PR ist böse.

Ja, ich habe mich selbst schon gefragt, was der erste Artikel nach langer (> 1 Monat) Blogabstinenz sein wird.

Aber jetzt wird es mir doch gleich ganz einfach gemacht: Wenn nicht nur Robert, sondern auch Patrick das Thema “Rules of Contact” bzw. “Blogger Relations” angehen, dann gehe ich doch mal mit. Oder dagegen an.

What happened? Oh, es gingen wohl wieder E-Mails ein, E-Mails unbedarfter PR-Kollegen aus ebenso unbedarften Agenturen, die wahlweise Blogger wie Journalisten angehen oder direkt für dumm verkaufen wollen.

Das mag sein. Das kommt vor. Nicht nur in den besten Familien. Das sollte aber nicht sein. Und ehrlich: Vielleicht ist es nachvollziehbar, dass ich mich besonders über teilweise nicht gerade genial verfasste Meldungen aus anderen Agenturen schäme freue, die an meine hier angegebene Adresse geschickt werden. Auch wenn in einem Satz darüber nachzulesen ist, wo ich arbeite. Aber gut.

Was mich kratzt, wenn ich bei Robert und Patrick lese?

Nein, es steht nirgendwo. Keiner behauptet, PR sei böse, Werbung dagegen gut. In den letzten Wochen lese ich es aber (jaja, selektive Wahrnehmung, ich weiß) mehr und mehr zwischen den Zeilen.

Was genau?

PR und Werbung sind in einigen Segmenten nicht mehr allzu weit voneinander entfernt. Ob es nun mal wieder darum geht, im Marketing-Mix die relevante Rolle zu spielen oder nicht, was an B-T-L, “Viral” und Online-Projekten in manchen Werbe-Konzepten zu finden ist, steht so oder so (sehr) ähnlich auch in manchen PR-Konzepten. Vielleicht unterscheidet sich manchmal noch das Vokabular oder der Fokus, aber das geheimnisvolle Posten eines Videos haben Kreative (oder so) auf beiden Seiten - Werbung und PR - in ihrem aktuellen Up-to-Date-Portfolio.

Et puis?
Angenommen, die Aktion kommt gut an: Klasse Werbe-Kampagne!
Angenommen, die Aktion kommt schlecht an: Miese PR-Kampagne!

Woher kommt das? Ist das fehlende Verständnis dafür, was PR ist oder wie sie funktioniert? Oder ist es die simple Tatsache, dass etwas Positives expressis verbis “gute Werbung” für eine Sache ist?

Zurück zu den E-Mails über Start-Ups oder was-auch-immer, die ungewollt in den Posteingang flattern.

Ist das nicht einfach Spam? Spam, der eventuell etwas persönlicher aufgemacht daherkommt?

Was bitte unterscheidet diesen von dem Spam, den ich tagtäglich in meinen Posteingang und Briefkasten gesteckt bekomme? Oh, vergessen, mein Lieblings-Spam: Automatische Anrufe eines lokalen Möbelhauses mit spannenden Aktionshinweisen - aber das ist eine andere Geschichte…

Ich sehe mir Patricks 10 Regeln noch einmal kurz durch, passt bestimmt nur auf PR, aber mal schauen:

1. Was habe ich davon?
Was habe ich vom 25. Mailing der XY-Lotterie, die mir ein ganz persönliches Super-Angebot macht?

2. Sind wir einmalig?
Ich bin bestimmt der einzige Frankfurter, dem immer mit blau-eingedruckter persönlicher Unterschrift (manchmal auch mit ebensolcher Briefanrede) ein total rundes Zeitungspaket angedreht werden soll. Und der einzige, der per Zufall im Internet ein total schickes Dingens gewinnen kann, wenn er fix klickt!

3. Können wir offen miteinander reden?
O.k., dieser Punkt lässt sich kaum persiflieren. Oder glaubt noch jemand daran, Frau Bertani mal schnell zu ihren Kirschen befragen zu können?

4. Müssen wir gemeinsam Schweine hüten?
Sind wir die besten Kumpels? Ich glaube, der Chef von dem Möbelhaus, der mich immer automatisch anrufen lässt, und ich, wir sind total dicke. Oder diese netten Leute mit den günstigen Telefontarifen.

5. Wieviel Lebenszeit müssen wir opfern?
Um über Werbung zu schreiben? Na, wenn es schlechte ist, macht das Schreiben Spaß, wenn es subjektiv gute ist auch. Und der Rest bietet sich als Zeit für den Gang zum Kühlschrank an, oder? Gut, wenn der Layer wieder meinen Bildschirm sprengt

6. Müssen wir nach Eurer Pfeife tanzen?
Geheime Infos? Werbung? Die ich nicht verraten soll? Gut, merke ich mir mal. Mal sehen, ob ich das ein oder andere Super-Angebot nicht doch heimlich publik mache…

7. Marmor, Stein und Eisen bricht?
Nee, nee, meinen einmal erworbenen Artikeln und so, den bleibe ich IMMER treu. Und sammle auch Punkte. Und Digits. Und Meilen. Gutscheine. Bonus-Bäpper. Milchtaler. Und so. Und kritisiere die NIE!

8. Lügen haben kurze Beine.
Gut, das gilt NUR für PR. Werbebotschaften glaube ich IMMER.

9. To spin or not to spin?
PR will verkaufen. Werbung nicht. Oder so.

10. Wer ist schon gleich?
Richtig! Gut, dass ich jetzt auch bald meine Werbe-Mailing-und-Anruf-und-E-Mail-Regeln aufstelle. Da halten sich sicher alle dran! Und wenn nicht, dann watsche ich die sowas von ab!

Hey, ich muss an dieser Stelle mein Lieblings-Robert-Zitat (danke und Gruß!) bringen: “So what!?”

Schlechte Werbung ist schlechte Werbung. Und keine schlechte PR.
Schlechte PR ist schlechte PR. Und vielleicht schlechte Werbung für die Agentur.
Spam ist Spam. Das ist wenigstens noch einfach.

* von Björn Hasse um 18:58, abgelegt unter Blogging und PR, Entspannung, Public Relations

* 24 Kommentare

Schäuble für sofortige Ausweisung der Siebenschläfer

Sorry, aber der musste raus.

* von Björn Hasse um 13:05, abgelegt unter Entspannung

* 10 Kommentare

Mi Swing Es Tropical - iPod-Song

Wenn es draußen schon tropische Ausmaße annimmt, das Frankfurter Wetter, bei gefühlten 35 Grad Celsius und einer Luftfeuchtigkeit von knapp über 150 Prozent, dann kann man nur (über-) leben, mit dem richtigen Soundtrack:

Aus dem aktuellen iPod-Spot, “Mi Swing Es Tropical”, Quantic & Nickodemus.

Mi Swing Es Tropical 

So klappt das auch. Mit der Nachbarin.

* von Björn Hasse um 08:45, abgelegt unter Entspannung, Hörtipp

* 8 Kommentare

San Francisco und retour…

So, ich war lange offline - zumindest was das Bloggen betrifft. Aber neben der Arbeit an einem Projekt mit engen Timelines war ich für eine knappe Woche in San Francisco auf einer internen Veranstaltung, der “Edelman University Summer School”. Intensive Tage mit Kollegen aus aller Welt, über Practice- und Office-Grenzen hinweg, Arbeit an gemeinsamen Projekten, und für mich eine Bestätigung, dass wir weltweit tatsächlich einen Think Tank bilden.

Bevor es wieder komplett in den Arbeitsalltag zurück geht, schnell ein paar Bilder:

TransAmerica Building 

Das TransAmerica Building, die “Pyramide”, hinter den Feuerleiter-gespickten Fassaden von China Town.

Coit Tower 

Der Coit Tower auf dem Telegraph Hill. Hier weht ein bisschen das Echo der “Be sure to wear some flowers in your hair” Refrains…

Apple Store 

Der Apple Store - nein, habe kein iPhone mitgebracht, aber das Zusammenspiel von Obst 2.0 und Beleuchtung 1.0 fand ich einfach zu schön.

Architektur-Mix 

Genial: der Architektur-Mix. Trotz des Erdbebens 1906 sind überall noch die typischen “Victorians” zu sehen, in den vier Stilrichtungen Stick, Italianate, Gothic Revival und Queen Anne Style. Klar, auf ein Bild bekommt man das leider kaum, deshalb oben: Mixtur quer durch Farben, Formen, Stile auf engstem Raum.

* von Björn Hasse um 09:29, abgelegt unter Entspannung, Edelman

* 7 Kommentare

Liebe Studenten…

Damals, bei der WM, der Fußballweltmeisterschaft, da kamen hier am Büro immer ganz viele Fans vorbei. Die haben so richtig Lärm gemacht. Hier, ich erinnere mich, fast exakt vor einem Jahr, da war es so ziemlich am schlimmsten.

Klar, im Sommer, da will ich auch mal am offenen Fenster arbeiten. Ist nämlich sehr, sehr warm draußen.

Aber: Wenn immer Ihr im Moment draußen spazieren geht - oft ja in nächster Umgebung des Hauptbahnhofs - und deshalb auch die Züge und so nicht so richtig fahren, dann fliegt hier den ganzen Tag ein Hubschrauber über dem Büro.

Und so mit einem Hubschrauber draußen vor dem fenster, da muss ich das zu machen.

Und dann ist mir zu warm.

Und weil mir so sehr warm ist, wäre es total lieb von Euch, wenn Ihr vielleicht - wenn es Euch nicht stört - woanders spazieren gehen könntet.

* von Björn Hasse um 15:28, abgelegt unter Entspannung

* 4 Kommentare

Unschlagbar…

Geht doch ganz einfach: Leere PowerPoint öffnen, dann Tools, dann siehe Abbildung:

Gewinnen leicht gemacht... 

Warum kam ich da nie zuvor drauf?

* von Björn Hasse um 07:47, abgelegt unter Entspannung, Technikdingens

* 3 Kommentare

Isnogud 2.0

Ich will Kalif werden anstelle des Kalifen! 

Kennt Ihr noch? Klar kennt Ihr ihn noch: Isnogud.

Großwesir Isnogud will unbedingt “Kalif werden anstelle des Kalifen”. Und so versucht er mit allen Mitteln den Kalifen Harun al Pussah zu beseitigen und selbst den Thron zu besteigen. Klappt leider nicht. Null. Klar, kenn man ja.

Logisch, wenn es Isnogud gibt, dann gibt es auch den Isnogudismus.

Der unbedingte Wille, eine Führungsposition anstelle der aktuellen Positionsinhaber einnehmen zu wollen.

Zeit für Isnogud 2.0, den, mit dem einzig relevanten Ziel 2.0 …

Isnogud 2.0 - Ich will A-Blogger werden anstelle der A-Blogger! 

* von Björn Hasse um 11:15, abgelegt unter Entspannung, Klein-Bloggersdorf

0 Kommentare

Regen kann so genial sein…

…wenn dadurch - wie gerade - die Raumtemperatur um wenigstens ein aar Grad gesenkt wird.

Danke, da oben!

(Aus purer Dankbarkeit wäre ich bereit, dreieinhalb Minuten lang “It’s raining man” zu hören, Weather Girls, klar. Nix Spice-Dings.)

* von Björn Hasse um 17:36, abgelegt unter Entspannung

* 1 Kommentar

JPMCCC - Der Tag danach

Na, ich bin ja mal gespannt. Hier kann man sich ab heute Mittag den JPMCCC-Zieleinlauf als Film ansehen, bei der gemerkten Zeit genauer hinschauen, und hoffen, dass man sich entdeckt. In diesem Moment sportlicher Höchstleistung (also mit hochrotem Kopf, schweißsalziger Stirn, glänzenden Armen, trocken-verklebten Mundwinkeln, usw.).

JPMCCC, den Muskelkater sieht man auf dem Logo nicht...

Irgendwie klasse. Und irgendwie nicht: hätte ich mir doch mal meine Zeit merken sollen. Oder darauf überhaupt achten. Jetzt werde ich wohl mal x Minuten durchsehen müssen. Und mich vielleicht am rotesten Kopf erkennen. Gut, die ersten Minuten Marathon-Läufer-kommen-locker-atmend-ins-Ziel kann ich mir wohl sparen. Aber ich komme sicher knapp danach. Mindestens.

Und ja: Leichten Muskelkater kann ich nicht verneinen…

Und: Ich bin gespannt, wer darüber noch schreibt. Einige waren ja augenscheinlich dabei!

* von Björn Hasse um 08:54, abgelegt unter Entspannung

* 1 Kommentar

ältere Artikel »